Wir haben dieses Wochenende unsere Jahreshauptversammlung in London abgehalten. Bei uns aber kommen zu dieser Versammlung keine wichtigen Anzugträger, die sich über langweilige Zahlen unterhalten. Stattdessen laden wir unsere Freunde der Marke ein, um mit uns zusammen einen schönen Tag zu verbringen, an dem wir Erfahrungen austauschen, uns über unsere Getränke unterhalten und am Ende viel von unseren Trinkern dazu lernen können. Dieses Jahr haben Helga und Iris sich beworben, um Euch bei diesem Treffen zu vertreten. Sie waren so nett, ihre Erlebnisse von diesem Tag zusammen zu schreiben:
„Los ging die spannende Reise nach London bereits am Freitag vom Linzer Flughafen aus. Nach einer Nacht im kuscheligen Hotelbett hat uns Tobias von innocent um 8 Uhr zum Frühstücken abgeholt. Frisch gestärkt ging es dann im Bus zu fruit towers London – was von außen zwar sehr neu aber unscheinbar wirkte, entpuppte sich sehr rasch als freundliches, hochmodernes und gut durchdachtes Mitarbeiterparadies: große, helle Räume, Rasenteppich soweit das Auge reicht, Picknickbänke und – sogar ein Tischfussballtisch.
Bei der Begrüßung wurden wir mit einem Namensschild versehen und bekamen sofort die ersten Getränke angeboten: freie Auswahl aus dem Smoothie-Kühlschrank. Bis alle Gäste eintrafen war erst mal Smalltalk mit den Mitarbeitern angesagt bis es dann die offizielle Begrüßung durch Adam, Jon und Richard (die Gründer) sowie eine sehr amüsante Darstellung der Firmengeschichte gab. In verschiedenen Gruppen ging es zu den Erkundungsstationen. Alle innocent Mitarbeiter hatten die Stationen selbst gestaltet – es gab Bingo (als Preis winkte eine Ananas), eine Märchenstunde (Vorlesen der besten E-Mails) und in der Küche einen Smoothie-Mix-Wettbewerb. Es ist gar nicht so leicht die richtige Konsistenz, Farbe und vor allem den Geschmack zu finden, aber Helgas Gruppe schaffte es mit dem „Scary Smoothie“ in einem wunderschönen Gelb, der Passionsfrucht enthielt, immerhin auf den zweiten Platz.
Zwischendurch hatten sich dann alle ein so richtig leckeres Mittagessen verdient, bei dem wieder ausgiebig Gelegenheit zum Plaudern war. Natürlich gab es auch die dazu passenden Getränke, die uns besonders interessierten, da es sie bei uns noch nicht gibt: „This Water“ in allen möglichen Varianten, sowie Apfel- und Orangensaft. Nach weiteren Stationen wie z.B. Säfte erraten, lockte die nächste kulinarische Versuchung: das Kuchenbüffet. Sämtliche innocent-Mitarbeiter haben zu Hause ihre Lieblingskuchen und –kekse gebacken.
Danach wartete noch der letzte Teil des Meetings auf uns: Frage und Antwort mit den Gründern – natürlich auf Englisch. Helga wollte wissen, ob denn eine Produktionsstätte für Europa geplant sei, damit die Smoothie-Fläschchen nicht so viele Kilometer machen müssen, was Jon mit „nicht gleich im nächsten Jahr aber bald“ beantwortete und ob auch andere innocent Produkte wie This Water, Juice oder Vegpots nach Österreich, Deutschland und in die Schweiz kommen werden. Dazu konnte Adam versprechen, dass dazu schon Gespräche laufen und er es uns wissen lässt sobald es soweit ist.
Zum gemütlichen Ausklang gab es anschließend Frucht-Cocktails und zum Abschied erhielt jeder ein Goody-Bag, die mit so vielen Smoothies und Säften gefüllt werden durfte wie man tragen konnte. Pech für uns mit dem Flugzeug angereisten Österreicher... – aber als Verpflegung bis zur Heimreise durften dann schon einige Fläschchen mitkommen und ein paar haben es sogar nach einer Nacht am Hotelbalkon im Koffer bis nach Österreich geschafft (ein besonders freches Kinder-Orangensaftpäckchen hat sich übrigens so gut in Helgas Rucksack versteckt, dass es trotz der strengen Sicherheitskontrollen im Handgepäck mitgereist ist)."
Wenn viele Leute zusammen kommen, um über den Anbau von Früchten, Herstellung von Smoothies und neue Rezeptideen zu debattieren und dabei gemeinsam eine schöne Zeit verbringen, dann nennt man das ein „außerordentlich, gemütliches Miteinander“, kurz AGM (unsere britischen Kollegen behaupten, AGM würde für „A grown up meeting“ stehen, aber in England fährt man ja auch auf der verkehrten Seite von der Straße).
Dieses Treffen findet einmal im Jahr in London statt und wir laden dort jene Menschen ein, die uns am wichtigsten sind, also euch – unsere Smoothie-Trinker. Wir nutzen die Gelegenheit, um eure Fragen zu beantworten, über unsere Smoothies zu reden und über neue Rezepturen zu diskutieren.
Um auch die Anregungen, Fragen und Wünsche der Menschen im deutschsprachigen Raum wahrzunehmen, suchen wir jemanden der uns in England vertritt und einen Tag unser Botschafter für Deutschland, Österreich und die Schweiz wird. In dieser Funktion kannst Du Fruit Towers London genauestens unter die Lupe nehmen und natürlich so viel Smoothies trinken, wie Du schaffst.
Dieses Jahr findet das AGM am Wochenende vom 8. und 9. Oktober statt. Wir schicken die beste Bewerberin oder den besten Bewerber und eine Begleitperson seiner Wahl nach England. Es gibt von uns einen Flug und eine Hotelübernachtung für die Auserwählten.
Was musst Du machen, um nach London reisen zu dürfen?
Erst einmal solltest du an dem Wochenende vom 8. Und 9. Oktober Zeit haben und Dich auch nicht scheuen, mit dem Flugzeug nach England zu fliegen (Bananendampfer war gestern).
Du solltest verrückt nach Smoothies sein und Dir ein paar gute Fragen überlegen, die Du Adam, Jon und Richard stellen willst. Verrate uns, warum wir Dich nach London schicken sollen. Bist Du einer unser größten Fans? Hast Du eine revolutionäre Idee für ein neues Smoothie-Rezept oder eine noch nie gestellte Frage, die Du unbedingt los werden möchtest? Dann solltest Du uns davon überzeugen.
Außerdem erwarten wir von Dir, dass Du über Deine Erfahrungen in unserem Blog schreibst, damit jeder, der nicht teilnehmen kann, auch etwas über das AGM erfährt.
Deine Bewerbung muss auf Englisch sein und auch sonst solltest Du Dich mühelos auf Englisch verständigen können (das Deutsch unserer Kollegen in England ist leider etwas eingestaubt).
Bewirb Dich vor dem 5. September per E-Mail und überzeuge uns.
Hier kannst Du sehen, wie unser AGM letztes Jahr aussah.
Helen aus London ist zu Besuch bei uns in Hamburg. Eher zufällig. Sie kommt Dank Eyjafjallajökull, dem isländischen Vulkan, der seit Tagen Ascheparty veranstaltet, nicht zurück nach London.
Aber von Beginn: Es fing harmlos an. Ein paar Kollegen aus unterschiedlichen Ländern trafen sich in Amsterdam, um einige sehr wichtige Dinge zu besprechen. Helen war mit dabei und das anschließende Schippern durch die Grachten bei Dosenbier hat ihr ganz offensichtlich gut gefallen.
Der Rückflug am Donnerstag wurde gestrichen. Und Helen entschloss sich spontan, einfach ihren Bruder in Düsseldorf zu besuchen, bis sich das Aschechaos aufgelöst hätte. Mit dem Zug ging es also nach Düsseldorf. Doch auch der gewünschte Rückflug am Montag musste ausfallen: Der unaussprechliche Vulkan spie noch immer. Nach langem Warten am Bahnschalter blieb die Option, erst Freitag mit dem Eurostar für unglaubliche Fahrtkosten nach London zu kommen.
Also entschloss sie sich, erstmal einen Zug nach Hamburg zu nehmen, und von dort ein Flugzeug, sobald die Flüge wieder gingen. Hier sieht man sie erleichtert (und leicht genervt) mit einem Bahnticket nach Hamburg.
So ist sie also seit heute bei uns in Hamburg im Büro und kann zumindest ein wenig arbeiten. Ihre Wohnung in London steht aktuell leer, am Freitag kommt sie dort eine sehr gute Freundin besuchen.
Wie wird die Geschichte weitergehen? Werden sich die beiden guten Freundinnen in London sehen können?
Wir halten Euch auf dem Laufenden. Ist ja auch alles verdammt spannend. Zum Abschluss haben wir noch eine Karte von Helens Irrfahrt gemalt:
PS: Wir werden uns bemühen, die Wörter "Aschechaos" und "Ascheparty" in den Duden zu bringen.
Sie alle wurden in nur dieser Woche vergessen. Aber alles der Reihe nach.
Mittwoch: Magda (hier mit Ihrem Fundstück) ruft uns an: Sie kann nicht kommen. Was war passiert? Am Vorabend hatte sie ihren Schlüsselbund bei einer Freundin liegen gelassen. Und am nächsten Morgen hatten ihre Mitbewohner die Wohnungstür verschlossen. Magda war zu Hause eingeschlossen - ohne Schlüssel.
Donnerstag: Franz, unser Kollege aus den Alpen (hier auf einem Wochenendausflug) rast aus unserem Hamburger Büro, um es noch rechtzeitig zum Flughafen zu schaffen. Sein Sohn hatte am Abend noch ein Fußballspiel in Salzburg, das er keinesfalls verpassen wollte. Sein strahlend roter Koffer stand noch im Büro. Es ist dem Einsatz von Anne zu verdanken, dass der Koffer es noch ins Flugzeug geschafft hat.
Freitag: Besucher Nummer zwei – Helen (hier noch glücklich auf dem Weg zum Flughafen) – vergisst ihren Laptop nach der Sicherheitskontrolle in einer dieser hellgrauen Plastikboxen. Im Flugzeug nach London bemerkt sie ihren Fehler. Bei ihrem Anruf in unserem Hamburger Büro wirkt sie erstaunlich gefasst. Der Laptop liegt im Fundbüro am Flughafen. Wir werden uns am Wochenende darum kümmern – falls wir nicht vergessen, aufzustehen.
In London läuft der "Big Knit" schon seit einigen Jahren und jedes Jahr mit größerem Erfolg. So auch gerade jetzt. Zuletzt wurde dort ein kleiner Fischermann im Friesennerz eingeschickt, den wir Dir nicht vorenthalten möchten:
Wir finden ihn ganz bezaubernd und sind tief beeindruckt, was man aus Wolle alles machen kann.
Dieses Jahr machen wir zum ersten Mal ein Großes Stricken in der Schweiz. Falls Du Dich noch beteiligen möchtest, schick uns Deine gestrickten Mützchen bitte bis 9. November an: innocent GmbH Deutschland: Stadtdeich 7, 20097 Hamburg Österreich: Lasserstraße 17, 5020 Salzburg Schweiz: Täferngasse 2, 5405 Baden
Heute sind wir zu Besuch in den Londoner Fruit Towers. Dort ist die Zentrale unserer Smoothie-Unternehmung und man trifft immer wieder interessante Menschen. Hier ist Dan, der kreative Kopf unserer kleinen Firma, der nicht erkannt werden möchte.
Dan stellt Dir heute nur kurz seine neuen Laufschuhe vor, die ihn schneller, flexibler und irgendwie auch attraktiver machen, als herkömmliches Schuhwerk. Und jede einzelne Zehe bekommt endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdient.
Im Innenhof unseres Büros liegen Berge des Rasens, den wir auf unseren Autos und im Büro am Boden liegen haben. Nun haben uns unsere Kollegen aus Kopenhagen darum gebeten, ihnen ein wenig davon zu schicken, weil sie im Büro Smoothies verschüttet hatten.
Also hieß es Anpacken. Alexander, unser Ex-Soldat (auch genannt: die Sportskanone), war ganz vorne mit dabei. Eine Rolle des Rasens wiegt etwa 300kg und wenn man davon etwas abschneiden will, muss man sie erstmal abwickeln.
Unsere Magda war gleich zur Stelle und hat das Messer geschwungen, um zwei große Stücke abzuschneiden.
Und hier sieht man noch Sabrina, wie Sie ein paar Anweisungen gibt (sie ist sehr autoritär):
Warum wir Dir das erzählen? Nun, wir dachten Du willst vielleicht auch etwas begrasen. Also schreib uns Deine Begrasungsidee und bei Gefallen wird Magda ihr Messer zücken und Dir ein großes Stück abschneiden. Viel Erfolg.
Nach erfolgter Begrasung wollen wir natürlich ein Beweisfoto von Dir.
rrrr zu Grüße von Resty
Nacho1212 zu Wir setzen Deine Straße unter Saft.
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